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Mai Session

943056_605079576169156_1023357738_nIn der Segmentanzeige meines nostalgisch anmutenden MP3 Players blinkt heute noch häufig der Name “Bionic”. Dabei sind die Sets, die schon seit Ewigkeiten auf diesem Technikwunderwerk lagern, bei Weitem nicht mehr die Frischesten. “10 Jahre Muna” nennt sich Beispielsweise eines davon. Das war vor mehr als drei James Bond Filmen. Eine andere Datei heißt “choppervsreal- maerz-2003.mp3”. Klingt auch so, als hätte man zwischenzeitlich vier Bundespräsidenten entlassen. Und wenn ich dann an der Kasse vom Supermarkt, MC Glacious Lyrics der Battle Mitschnitte auswendig trällere, guckt man mich an, als ob Kaiser Franz Beckenbauer seine Brühwürfel bezahlt und simultan “Gute Freunde” zum besten gibt.

Ja, man muss ehrlich als thüringerischer Drum’n’Bass Mittzwanziger gestehen: bis heute sind diese Mixsets selten erreicht. Mag sein, dass der Nostalgiker in mir beim Hören des aktuellen Netsky Album Schluckauf bekommt und Camo & Krooked doch nicht die Trommelbassreinkarnation von Scooter sind. Aber Drum’n’Bass war früher einfach besser. Wie alles eben! Abgesehen von Dingen mit Zombies. Mit Zombies ist einfach alles grandios. Nur eben Untode und Musik zu kombinieren schafft alleinig Jacksons Michael. Blöd! Ich schweife ab.

Worauf ich eigentlich hinaus möchte: Rufen wir diesen 19. Mai zum “Tag der Bionics” aus. Kein anderes zweiköpfiges Trio hat mehr einen Platz in euren Jungleköpfchen verdient als dieses. Und ich schwöre, wenn 2034, am Fuße des Dhaulagiri, die Drum’n’Bass Hall of Fame öffnet, meisel ich persönlich dort die Namen “REAL” und “APO 33” in die Granitwand ein.

Real (Bionic, Jena)
Apo 33 (Bionic, Gera)
Pull180 (Muna/Überschall)
MC Phowa (Dead Metropolis, Leipzig)

19.05.2013 // 6€ // 23Uhr gehts los

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